Briefkasten Ardey

28 Jan

Briefkasten in Ardey wird nicht versetzt.
Die Post erteilt dem Antrag der Stadtteilkonferenz eine Absage.

Schlechte Kunde für die Stadtteilkonferenz West. Der beantragten Verlegung des Briefkastens an der Ardeyer Straße/Ecke Thabrauck stimmt die Deutsche Post nicht zu. Die Stadtteilkonferenz hatte die Verlegung des Briefkastens an eine andere Stelle beantragt. Als Gründe führten die Konferenz an, der Briefkasten sei weder barrierearm, noch barrierefrei zu erreichen. Für Menschen mit einem Rollator oder Rollstuhi sei es quasi unmöglich diesen Briefkasten zu erreichen. Zudem können Autos an dieser Stelle nicht anhalten.

Die Stadtteilkonferenz hatte vorgeschlagen, den Briefkasten zur Neuen Mitte Ardey zu verlegen. Mit dem Dorfcafé, der Arztpraxis, dem Apothekenberatungspunkt als auch dem Jugendzentrum der evangelischen Kirchengemeinde würde ein Briefkasten das Serviceangebot dort ergänzen. Die Barrierefreiheit wäre dort gegeben. Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Durch die zentrale Lage wäre gar ein Verzicht auf den zweiten Briefkasten in Ardey möglich.

Mögliche Benachteiligung

Doch nun kommt die Absage der Post. Die Deutsche Post führt in ihrer Begründung an, dass eine Verlegung an eine andere Stelle „aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen“ nicht zugestimmt werden könne.
Zum einen sei eine Abdeckung mit den in der Nähe befindlichen Briefkästen Ardeyer Straße 51 und Ardeyer Straße 100 gegeben. Zum anderen sei die Umsetzung eines Briefkasten immer ein sensibles Thema, da sich dann Anwohner aus dem Bereich des Standortes, von dem der Briefkasten entfernt wurde, benachteiligt fühlen würden. In Folge dessen wird die Verwaltung den Bürgerantrag zur Kenntnis nehmen, von einer weiteren inhaltlichen Beratung des Antrages aber absehen.

Dieter Röhrmann, Ardey

 

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